Der Abend fühlte sich von Anfang an besonders an, auch wenn Peggy dachte, es sei nur ein weiterer gemeinsamer Spaziergang. Die Sonne versank langsam am Horizont und tauchte alles in warmes Licht, während ich sie zu dem kleinen See führte, den wir beide so lieben. Das Wasser lag still, fast ehrfürchtig, als wüsste es, was gleich passieren würde.
Als Peggy die vielen kleinen Lichter entdeckte, die den Weg säumten, blieb sie stehen. In diesem Moment wusste ich: Genau hier, genau jetzt, war der richtige Augenblick. Ich nahm ihre Hand und sah sie an – diese Augen, in denen ich seit dem ersten Tag mein Zuhause gefunden habe.
Ich erzählte ihr, dass ich lange nicht wusste, wonach ich im Leben suche. Dass all die offenen Fragen plötzlich Antworten hatten, als sie in mein Leben trat. Mit ihr wurde aus Alltag etwas Besonderes, aus Zukunft ein Versprechen.
Mein Herz schlug so laut, dass ich dachte, sie müsse es hören, als ich mich vor sie kniete. Alles um uns herum verschwand. Es gab nur noch Peggy und mich.
Ich versprach ihr, sie zu lieben, wenn das Leben leicht ist – und erst recht, wenn es schwer wird. Ich versprach, ihr Halt zu sein, ihr Partner, ihr Zuhause. Jeden einzelnen Tag.
Dann öffnete ich die kleine Schachtel und fragte sie, mit zitternder Stimme, ob sie ihr Leben mit mir teilen und meine Frau werden möchte.
Peggy sagte nichts. Sie lächelte, Tränen in den Augen, und nickte. Ihr leises „Ja“ war der schönste Moment meines Lebens.
Als ich sie in meine Arme schloss, wusste ich: Das war nicht nur ein Antrag.
Das war der Beginn unserer gemeinsamen Ewigkeit.
", Markus H.